venedig

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In diesem Sommerurlaub hatte ich die Kamera an einem einzigen Tag in der Hand. Und zwar, als wir während unserem Italienaufenthaltes mit einer Fähre nach Venedig gefahren sind.  Wie immer, bereue ich es im nachhinein nicht noch mehr Bilder gemacht zu haben. Aber als ich die Fotos gerade mit den Mädels nochmal durchgegangen bin, hatten sie so eine lebhafte Erinnerung, dass ich merkte, diese paar Bilder helfen ihnen die Gefühle und das Erlebte im Herzen wieder lebendig werden zu lassen.

Venedig. Eine wunderschöne Stadt, die mein Liebster und ich noch aus unserer Kindheit in Erinnerung hatten und die wir unseren Kindern so gerne zeigen wollten: Die Stadt auf dem Wasser. Schon die Bootsfahrt und das „einparken“ am Hafen, während uns lauter Schnellboote mit wild gestikulierenden Kapitänen selbstsicher umringten, fanden wir interessant. Am späten Nachmittag bestaunten wir ein riesiges norwegisches Kreuzfahrtschiff, dass von einem Schlepper ganz nah vorbeigezogen wurde und auf dem die vielen Menschen oben an der Rehling so winzig klein aussahen.

Der Tag war sehr heiß und die Straßen sehr voll. Dankbar für die schattenspendenden Gassen schlenderten wir stundenlang durch die Straßen, bewunderten die kunstvollen Bauten,  beobachteten die Gondeln, haben zur Abkühlung ein Eis gegessen, viele kleine Läden mit alter Handwerkskunst bestaunt und ein wunderschönes, handgebundes Lederbuch mit leeren Seiten als Erinnerung gekauft. Die Kinder hatten so viel Ausdauer und liefen geduldig an unserer Seite. Nur ein paar Mal bat Luisa auf Papas Arm zu dürfen und lächelte mir dann selig zu.  Ich habe immer versucht, die Kinder nicht aus den Augen zu lassen, weil mir das Erlebnis vor Augen war, als wir vor langer Zeit meine damals fünfjährig Schwester auf dem Markusplatz verloren hatten. Gott sei Dank haben wir sie wieder gefunden, aber es war ein riesen Schreck.

Als sich der Hunger meldete und wir uns für ein Restaurant entscheiden hatten, führte die Dame uns überraschenderweise in einen so romantischen Hinterhof, überdacht mit Kletterpflanzen und vielen Blumen, dass wir ganz sprachlos waren. Müde und zufrieden konnten wir uns ausruhen, bestellten typische Pastagerichte und schwelgten in Erinnerungen. Ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass es unser 14. Hochzeitstag war. Da saßen wir, mit unseren drei Töchtern in Venedig, in einem gemütlichen Hintergarten an Holztischen, lachten zusammen und waren einfach nur dankbar für diesen Augenblick.

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